TSV vs. TV Willstätt-Ortenau 26:25
Mit diesem Ergebnis konnte sich der TSV für die Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren und seinen Vorsprung auf den Tabellenzweiten (HSG Düsseldorf), der am Wochenende einen Punkt in Hüttenberg ließ, auf fünf Punkte ausbauen. Willstätt liegt nun mit acht Punkten schon sehr weit hinter Dormagen zurück. Also eine hervorragende Ausgangsposition für den direkten Aufstieg in die erste Liga.
Aber zurück zum Spiel: Vor der erwarteten Kulisse (2.550 Zuschauer=ausverkauft) kam Willstätt zu Beginn deutlich besser ins Spiel und zog bis zur 8. Minute auf 5:1 davon. Der TSV hatte bis dahin schon einige Chancen vergeben und einige Spieler fanden überhaupt nicht ins Spiel, z.B. Michiel Lochtenbergh, der in den Spielen zuvor nur Bestleistungen zeigte oder Adrian Pfahl.
Willstätt trumpfte mit einer starken Abwehrleistung, schnellem Rückzugsverhalten und einem hervorragendem Torhütergespann auf, sodass der Dormagener Angriff immer wieder scheiterte. Der eigenen Abwehrstärke konnte der TSV dann verdanken, dass er sukzessive ins Spiel fand und sich bis zur Halbzeit sogar eine Führung (12:11) erarbeitete. Die letzten Tore vor der Halbzeit verwandelte Ingo Meckes, der zur Zeit in der besten Form, seit er beim TSV ist, spielt.
Nach der Halbzeitpause dann das gleiche Bild. Willstätt kam wieder besser ins Spiel und Dormagen lief erneut einem Rückstand hinterher. Aber wieder kämpften sich die Dormagener heran und übernahmen dann auch erneut die Führung, die sie bis zum Spielende verteidigen konnten.
Entscheidend für die Führung und damit auch für den wichtigen Sieg des TSV waren überdurchschnittliche Leistungen von
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Vitali Feshanka, der eine sehr gute Leistung zeigte und in 1:1 Situationen unüberwindlich war,
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Maciej Dmytruszynski, der wie ein Fels in der Abwehr stand, sich Bälle eroberte und im schnellen Gegenzug selbst verwandelt und sogar als Siebenmeterschütze erfolgreich war, nachdem Lochtenbergh und Koke zuvor drei Siebenmeter verworfen haben,
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Tobias Plaz, der eine tolle Trefferquote hatte und am Ende mit sechs Treffern die meisten Tore für den TSV erzielen konnte und
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Joey Duin, der trotz der Grippeschwäche als Joker eingesetzt wurde und als einziger Dormagener Spieler mehrere Tore aus dem Rückraum erzielte und darüber hinaus auch in der Abwehr gute Leistungen zeigte. Heute konnte man wieder merken, dass Joey bessere Leistungen erzielen kann, wenn er in Abwehr und Angriff eingesetzt wird.
Der letzte entscheidende Faktor war dann vielleicht auch noch die Stimmung in der Halle. Die Zuschauer haben ihre Mannschaft lautstark und konsequent unterstützt, auch wenn sie das ein oder andere Mal zu oft vom Hallensprecher dazu aufgefordert wurden. Solche ein Verhalten ist uns letzte Saison auch beim Spiel gegen Essen, dort vom Essener Hallensprecher, sehr negativ aufgefallen und ich denke, dass der TSV das gar nicht nötig hat.
Insgesamt war es wieder ein sehr unterhaltsamer Handballabend. Nun hoffen wir, dass die Konzentration auf Seiten der Mannschaft weiter anhält und der erarbeitete Vorsprung gehalten werden kann. Am kommenden Samstag spielt der TSV bei der HSG Gensungen-Felsberg, die aufgrund der Tabellensitutation dringend Punkte benötigt und taktisch ebenso wie Willstätt in der Lage ist, den Dormagener Tempohandball erfolgreich zu unterbinden. Insofern sicherlich kein leichtes Spiel. Das nächste Heimspiel findet am 22.03.2008 im Sportcenter statt. Als Gast begrüssen wir dann die TSG Münster.
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